Bierputsch gegen Ideologiekritiker

Mittwoch, den 27.7.2011 um 19 Uhr

Max & Moritz, Oranienstraße 162, in 10969 Berlin

Mit Thomas Maul und Justus Wertmüller

Mitmachen ist Ehrensache

Die radikale Linke rüstet sich zum Bierputsch gegen Ideologiekritiker

Seit einem Jahr häufen sich von Linksradikalen zu verantwortende Versuche, Referenten aus dem Umfeld der Ideologiekritiker und hier ganz besonders Autoren und Redakteure der Bahamas am Reden zu hindern. Das geschieht nach bewährtem Schema: zuerst erscheinen Fatwas im Internet, die stets aufs Neue beweisen, wie rassistisch, imperialistisch, rechtsradikal, frauenfeindlich und islamophob Bahamas und Freude seien, wobei man die Vorarbeiten von Verleumdern und häufig auch Zitatenfälschern recycelt, die manchmal Namen haben wie Bernhard Schmid (Jungle World) oder Peter Nowak (ND bzw. Junge Welt), meist aber unter Pseudonymen wie lysis oder rhizom ihr Unwesen treiben. Danach drängt es einige zumeist ziemlich derangierte Übriggebliebene aus alten Kameradschaften wie Volx-Küche, Frauen-Lesben-Zusammenhängen oder der Antifa zur „interventionistischen Praxis“. Diese reicht mittlerweile von anonymen Drohungen und Einschüchterungen der Wirte oder Vereine, in deren Lokalen die Vorträge stattfinden sollten (wie mehrfach in München, Lübeck und Jena), über eine öffentliche Sitzung, in der sich die entsprechende Szene gleich selbst für Raumverbot, also Zensur, aussprach (wie in Leipzig), zur Sprengung der jeweiligen Veranstaltung, wie es in Bonn versucht wurde und in Marburg gelungen ist.

Zwar bringen diese Interventionisten nichts Eigenes mehr zustande, das von Interesse wäre, wohl aber können sie den Terror von Verbot, Drohung und Nötigung gegen Kritiker überall dort einsetzen, wo man sie lässt, d.h. z.B.: nicht öffentlich zurechtweist, worauf auch „strömungsübergreifende“ linke Medien wie Jungle World oder Phase 2 bis jetzt verzichten. Insofern haben Bahamas-Autoren und die, die ihnen zuhören wollen, kein kleines Problem.

Auf einer Diskussionsveranstaltung sollen ein paar inhaltliche Fragen geklärt werden:

  • Die radikale Linke als Vorfeldorganisation des gesunden Volksempfindens,
  • Die Privatisierung des Verfassungsschutzes,
  • Warum Mitmachen in Deutschland gerade für Linke Ehrensache ist.
  • Aber auch darüber, wie diese jüngsten Entwicklungen der (zum Teil auch „antideutschen“) Linken einzuschätzen sind und was künftig zu tun wäre, um den störungsfreien Ablauf ideologiekritischer Veranstaltungen zu gewährleisten, kann mit Thomas Maul und Justus Wertmüller diskutiert werden.

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