Archiv der Kategorie 'Rolf Weigand (AfD)'

AfD gegen Migrationspakt

erschienen in Freie Presse vom 6. Dezember 2018

Partei schart auf dem Freiberger Schloßplatz Anhänger um sich

Freiberg – Eine Kundgebung der (AfD) zum Thema „Migrationspakt stoppen!“ fand gestern Abend auf dem Schloßplatz statt. Nach Angaben der Veranstalter waren es zunächst etwa 200, später 350 Teilnehmer, die mit Fahnen, Transparenten und Rufen wie „Merkel muss weg“ demonstrierten. Bei der laut Polizei angemeldeten Kundgebung sprachen der mittelsächsische AfD-Kreisvorsitzende Dirk Zobel, Landtagsabgeordneter Rolf Weigand und Mike Moncsek vom Landesvorstand. Nach seinen Worten will die AfD bei den Wahlen 2019 unter anderem „das Land zum Wackeln“ bringen.

Thema war die Ablehnung des Migrationspaktes, den Deutschland auf einem UN-Gipfel kommende Woche unterzeichnen will. Die AfD kritisiert, dass die Bundesregierung „hinter verschlossenen Türen“ über den Pakt verhandelt und ihn den Bürgern vorenthalten habe. Martina Böswald, laut AfD wissenschaftliche Mitarbeiterin eines Bundestagsabgeordneten der Partei, griff ebenfalls zum Mikrofon. Sie nimmt für sich in Anspruch, ihre Fraktion auf das Thema und damit die Öffentlichkeit aufmerksam gemacht zu haben. Am Rande der Kundgebung wurden Unterschriften gegen die Unterzeichnung des Paktes gesammelt.ar

AfD nominiert Rolf Weigand

erschienen in Freie Presse vom 24. November 2018

Großvoigtsberg – Die mittelsächsische AfD hat bei ihrer Nominierungsveranstaltung für die Landtagswahlen 2019 den promovierten Ingenieur Rolf Weigand als Direktkandidat für den Wahlkreis 19 (Mittelsachsen 2) aufgestellt. Der dreifache Familienvater erhielt ohne Gegenkandidaten mit 18 Ja-Stimmen und einer Enthaltung die Unterstützung aus seiner Region, heißt es in einer Pressemitteilung der AfD. In seiner Bewerbungsrede stellte Weigand seine Schwerpunkte vor. „Familie und Bildung sind für mich die großen Themen für unsere Region. Dazu gehört eine bessere finanzielle Ausstattung für sächsische Familien nach der Geburt eines Kindes und die Schaffung der Wahlfreiheit bei der Kindererziehung“, sagte Weigand. Dazu müsste das Landeserziehungsgeld deutlich erhöht und auf zwei Jahre verlängert werden.bk

AfD wirft Stadt-CDU vor, gespalten zu sein

erschienen in Freie Presse vom 1. November 2018

Landtagsmitglied Weigand fordert klare Aussage zu Koalitionsaussichten

Von Steffen Jankowski

Großschirma – Der AfD-Landtagsabgeordnete Rolf Weigand hat die Freiberger CDU aufgefordert, „dem Wähler für die Kommunalwahl im Mai ein klares Signal senden.“ Die Stadt-CDU gebe kein geschlossenes Bild, urteilt der Großschirmaer. Er bezieht sich dabei auf jüngste Berichte in der „Freien Presse“. Einerseits habe der CDU-Landtagsabgeordnete und Freiberger Stadtrat Steve Ittershagen die AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag als nicht koalitionsfähig sowie populistisch und nicht lösungsorientiert bezeichnet. Andererseits sei von CDU-Stadtverbandschef Holger Reuter Gesprächsbereitschaft gegenüber der AfD bekräftigt worden. „Unser Kreisvorsitzender Dirk Zobel hat klar dargelegt, dass wir als demokratische Partei in der Sache entscheiden und uns keinen Gesprächen verschließen“, erklärt Weigand dazu. (mehr…)

Die Normalisierung der AfD durch die Freie Presse

Die südwest- und mittelsächsische Heimatzeitung Freie Presse ist für ihre obrigkeitsnahe Berichterstattung und unkritischen Journalisten bekannt. Die falsch verstandene politische Neutralität, auf die man sich beruft, um politisch kontroverse Debatten aus den eigenen Räumlichkeiten, wie der Freiberger Pressetonne, herauszuhalten, führt immer wieder zur Aufwertung und Normalisierung der rechtsextremen AfD. Seit längerer Zeit betreiben die Redakteure der Freien Presse das Spiel der Partei, indem sie ihre Veranstaltungen und Wahlkämpfe rein dokumentarisch begleiten und der Selbstdarstellung der AfD viel Raum auf ihren Seiten geben. Der Freiberger Realität, wo die AfD längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist und offen über Koalitionsbündnisse diskutiert wird, wird man damit sicher gerecht und vielleicht ist der offene Klientelismus gegenüber der AfD bereits Kalkül. Restriktionen der demokratischen Presse, wie sie die FPÖ in Österreich vorantreibt, hat die Freie Presse so im Falle einer Machtübernahme der AfD sicher nicht zu befürchten. Wie es besser geht, zeigt die Sächsische Zeitung in ihrer Wochendendausgabe mit dem Titelthema „Die Gefahr von rechts“ und dem lesenswerten Überblick über neonazistische Gewalt in Sachsen.

„Wir spielen auf Sieg, nicht auf Platz“

erschienen in Freie Presse vom 13. Oktober 2018

AfD-Spitzenfunktionäre Dirk Zobel und Rolf Weigand setzen für die Kommunalwahlen in Mittelsachsen auf Programm für ländlichen Raum

Freiberg – Im Herbst 2013 gegründet, ist die AfD die jüngste politische Partei in Mittelsachsen. Für die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 geben der neue Kreischef Dirk Zobel und Landtagsmitglied Dr. Rolf Weigand ein klares Ziel vor: 50 Prozent plus der Stimmen im Kreistag und in möglichst vielen Stadt- und Gemeinderäten will der Kreisverband holen. Mit Grit Baldauf und Franziska Pester sprechen sie über das 30- Kernpunkte-Programm zur Wahl. (mehr…)

Eine Stadt unter Druck

erschienen in Freie Presse vom 14. April 2018

Freiberg will keine Flüchtlinge mehr aufnehmen. Seit Monaten kämpft die Stadt um einen Zuzugsstopp, der Beschluss spaltet die Bevölkerung. Und das Land zögert mit einer Entscheidung. Doch eigentlich hat der Oberbürgermeister längst sein Ziel erreicht.

Von Oliver Hach und Ulrich Wolf

Freiberg – Das Polizeiprotokoll führt den Vorfall vom 3. Mai 2017 als „Körperverletzung – Ausländerbezug“. An der Oberschule „Gottfried Pabst von Ohain“ geraten zwei deutsche und zwei syrische Schüler aneinander. Von Rangelei ist die Rede, dann folgt der Satz: „Ein 48-jähriger Lehrer, der schlichten wollte, ging dazwischen und bekam versehentlich einen Schlag gegen die Schläfe.“

Der Schulleiter schildert den Fall als Prügelei. Ein Lehrer sei derartig beschimpft und beleidigt worden, dass man die Polizei rief, so Dieter Heydenreich. Es war nicht der erste Vorfall dieser Art an der Freiberger Oberschule. Zuvor hatte bereits ein ausländischer Schüler einen Lehrer mit den Worten bedroht: „Ich komme zurück und bringe dich um!“ (mehr…)

Bürgermeisterwahl: AfD stellt Kandidat für Großschirma auf

erschienen in Freie Presse vom 7. März 2018

Großschirma – Die AfD wird zu den diesjährigen Bürgermeisterwahlen in den beiden Städten Großschirma und Hainichen Kandidaten aufstellen. Das sagte der Kreissprecher der Partei, Rolf Weigand, gestern auf Anfrage der „Freien Presse“. Die Entscheidung sei auf dem jüngsten Kreisparteitag in Seelitz gefallen. Allerdings könne er noch nicht die Namen der Bewerber nennen, so Weigand. „Bis Ostern werden wir die Kandidaten öffentlich bekanntgeben“, kündigte der Ingenieur an, der seit Ende Januar Mitglied des Sächsischen Landtages ist. Rolf Weigand wohnt in Großschirma. Auf die Frage, ob er selbst als Stadtchef kandidieren wird, sagte er: „Kein Kommentar.“ Die Bürgermeisterwahl in Großschirma findet am 17. Juni statt, bis Mitte April müssen die Wahlvorschläge vorliegen. Die Bürgermeisterwahl in Hainichen ist für den 16. September anberaumt. Außerdem stehen in Mittelsachsen in diesem Jahr Bürgermeisterwahlen in Großweitzschen und Altmittweida an. In diesen Gemeinden will die AfD nach eigenen Angaben keine Kandidaten aufstellen. (hh)

Großschirmaer AfD-Mann zieht in Landtag ein

erschienen in Freie Presse vom 8. Dezember 2017

Rolf Weigand rückt für Detlev Spangenberg nach, der in den Bundestag wechselt. Zu weiteren Plänen hält er sich noch bedeckt.

Von Heike Hubricht

Freiberg – Der Großschirmaer Rolf Weigand hält nächstes Jahr im Sächsischen Landtag Einzug. Der heute 33-jährige promovierte Ingenieur war 2014 auf die Landesliste der Alternative für Deutschland gewählt worden und rückt nach dem Wechsel von Detlev Spangenberg (AfD) in den Bundestag für ihn in den Landtag nach.

Weigand ist verheiratet und hat zwei Kinder. Derzeit arbeitet er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Bergakademie Freiberg, an der er 2013 auch promoviert hat, und als Geschäftsführer des Unternehmens Ancorro, das aus der Uni ausgegründet worden ist.

Der AfD-Politiker will sich „besonders für Familien und die Zukunft unserer Kinder stark machen“, wie er betont. Dazu gehöre, dass der ländliche Raum gestärkt und der Öffentliche Personennahverkehr verbessert wird. Schulstandorte müssten erhalten, und der Lehrermangel müsste beendet werden. Weigand: „Es wird endlich Zeit, dass wir Erzieher und Lehrer entlasten sowie stärken.“ Dafür seien mehr Personal und eine bessere Entlohnung nötig. (mehr…)